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VerMoL2 | Vernetzung Mobilität & Logistik

Das Projekt VerMoL (Vernetzung von Mobilität und Logistik) wird im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK in einem zweiten Projektzeitraum für die Jahre 2026 bis 2030 fortgeführt.

Unterstützt durch den Freistaat Sachsen verfolgt das Projekt in unserer Verantwortung das Ziel, Entscheidungsgrundlagen für die Entwicklung von Güterumschlagspunkten in den sächsischen Kohlerevieren zu schaffen.

Wichtige Schwerpunkte im Hinblick auf eine mögliche Verlagerung im Güterverkehr sind:

  • Bestands- und Potenzialanalysen für Flächen, Infrastruktur und Marktentwicklungen
  • Aufzeigen von Infrastrukturengpässen, insbesondere im Schienengüterverkehr
  • Datenanalyse von innerdeutschen und grenzüberschreitenden Güterverkehrsrelationen
  • Optionen für Zugangsstellen zum Schienengüterverkehr für die ansässige Industrie & Wirtschaft
  • Vertiefende Prüfung einzelner Standorte mittels Machbarkeitsstudien oder technischer Planungen

In der zweiten Projektphase wird dafür gezielt der Güterverkehrskorridor Ost - West untersucht. Somit können regionale, nationale und internationale Potenziale identifiziert, die strukturelle Entwicklung beflügelt und dabei der notwendige Infrastrukturausbau des Schienengüterverkehrs und seiner Anbindungen weiter qualifiziert werden, um bestehende und potenzielle Standorte weiterzuentwickeln.

Zu diesen gehören u.a. Teilprojekt-Standorte in Bautzen, Kodersdorf, Horka, Löbau und Bischofswerda. Im zweiten Projektzeitraum soll der Fokus demnach weiterhin auf dem Lausitzer Revier liegen, aber dennoch werden Wechselwirkungen mit dem logistikaffinen Mitteldeutschen Revier aufgezeigt. Für neue Standorte in beiden Kohlerevieren können Handlungsoptionen geprüft und strukturiert werden.

Standortentwicklungen in der Lausitz

Daraus ergeben sich vier wesentliche Nutzenkomponenten im Sinne regionaler Strukturentwicklung:

  • Unterstützung von Investitionsentscheidungen der Wirtschaft und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Unterstützung von Strukturentscheidungen der Kommunen
  • Aufzeigen von Infrastrukturengpässen mit Fokus auf den Schienengüterverkehr
  • zielgerichtete Verkehrsverlagerung des vorhandenen und potenziellen Frachtaufkommens

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Beratung und Vernetzung sowie Erweiterung bestehender Netzwerke hinsichtlich vorhandener und potenzieller Akteure im Rahmen des Projektes. Ein erfolgreicher Strukturwandel kann nur durch gemeinsame Anstrengung und die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik gelingen. Bestehende Kontakte zu den Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsförderungen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus Spedition und Logistik werden vertieft und ausgebaut. Durch Beratungsangebote, Abstimmungen und Veranstaltungsformate unterstützen wir die zielgerichtete Weiterentwicklung an den Standorten und zeigen Perspektiven auf.

Die im bisherigen Projekt VerMoL erarbeiteten, veröffentlichten Studienergebnisse sind hier veröffentlicht. Sie bieten eine transparente Übersicht über Projektverlauf und gewonnene Erkenntnisse. Die Studien können dabei als Basis für gezielte Standortentscheidungen in der Lausitz und zur weiteren Vermarktung genutzt werden.

Werden Sie Teil des Projektes.

Gemeinsam können wir mehr erreichen für starke Kohlereviere, für ein starkes Sachsen.

Kontakt

Robert Franke
Telefon: 037207 832 - 716
E-Mail: Robert Franke

Gefördert durch

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